Dun

Einen Dun erkennt man am Aalstrich ueber dem Ruecken und an der Wildzeichnung.

Dun: Einen Dun erkennt man am Aalstrich ueber dem Ruecken und an der Wildzeichnung.

Wie sieht diese Farbe aus?

Ein aufgehellter Koerper (gelbbraun, roetlich oder graeulich) mit deutlichem dunklem Aalstrich ueber dem Ruecken, oft Zebrastreifen an den Beinen und Schulterstreifen. Kopf und untere Beine bleiben dunkler.

Koerper
aufgehellt gelbbraun / graeulich
Maehne und Schweif
dunkel, unverduennt
Beine
dunkel, teils mit Zebrastreifen
Haut
dunkel
Augen
braun
Wildzeichnung
Ja (u.a. Aalstrich)

Wie entsteht diese Farbe?

Dun hellt den Koerper auf, laesst aber einen dunklen Streifen ueber dem Ruecken und Streifen an den Beinen.

Mehr zur Genetik

Dun ist dominant (D). Es verduennt rotes und schwarzes Koerperpigment und laesst Kopf, untere Beine, Mahne und Schweif unverduennt, mit der Wildzeichnung als Kennzeichen. Die zwei rezessiven Non-Dun-Allele unterscheiden sich: nd1-Pferde sind nicht aufgehellt, koennen aber schwache Wildzeichnung zeigen; nd2/nd2-Pferde haben weder Aufhellung noch Wildzeichnung.

Womit wird diese Farbe oft verwechselt?

  • Buckskin

    Ein Buckskin hat einen goldenen Koerper mit schwarzer Mahne, Schweif und unteren Beinen.

  • Grullo

    Dun auf Rappen-Basis: ein mausgrauer Koerper mit schwarzem Aalstrich.

  • Red dun

    Dun auf Fuchs-Basis: ein pfirsichfarbener Koerper mit rotbraunem Aalstrich.

  • Bay dun

    Dun auf Braun-Basis: ein gelbbrauner Koerper, schwarze Points und ein Aalstrich.

Bei welchen Rassen sieht man diese Farbe?

Mehr entdecken

Quellen: UC Davis Veterinary Genetics Laboratory · UC Davis Veterinary Genetics Laboratory · Sponenberg, D.P. & Bellone, R.R. (Wiley-Blackwell).