Der Magen

Der Pferdemagen ist klein im Verhältnis zum Körper und bildet rund um die Uhr Magensäure. Das passt zu einem Tier, das den ganzen Tag kleine Mengen frisst.

Allgemeine Informationen, keine individuelle Fütterungs- oder Rationsberatung. Frag für dein Pferd deinen Tierarzt oder einen Ernährungsberater.

Wie funktioniert das?

Der Magen ist klein und macht nur etwa ein Zehntel des Verdauungstrakts aus, mit einem Fassungsvermögen von grob 8 bis 15 Litern. Er sondert kontinuierlich Magensäure ab, Tag und Nacht, auch wenn er leer ist. Der Magen hat zwei Teile: einen unteren, drüsenhaltigen Teil, der sich selbst mit Schleim schützt, und einen oberen Teil ohne diesen Schutz, der empfindlicher gegenüber Säure ist. Nahezu durchgehend kleine Mengen Raufutter halten den Magen beschäftigt und puffern die Säure.

Warum es wichtig ist

Da immer Säure gebildet wird, ist eine lange leere Phase belastend für den Magen. Faserreiches Futter und Speichel halten die Säure in Schach, was erklärt, warum Raufutter so wichtig für die Magengesundheit ist.

Häufige Irrtümer

  • Der Magen bildet nicht nur Säure während des Fressens; das geschieht den ganzen Tag über.
  • Ein Pferd kann große Mahlzeiten nicht mühelos verarbeiten wie ein Mensch; der kleine Magen ist für kleine, häufige Portionen gemacht.

Worauf du achten solltest

Lange Phasen ohne Futter setzen vor allem den ungeschützten oberen Teil des Magens der Säure aus und werden mit Magengeschwüren (EGUS) in Verbindung gebracht. Dies ist eine Weiterverweisung, keine Behandlung: Bei Verdacht auf Magenprobleme ist der Tierarzt die richtige Quelle.

Mehr entdecken

Quellen: Ohio State University Extension · Merck Veterinary Manual · UC Davis Center for Equine Health.